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Jan
23
2006
Historie Drucken

Pflege und Erhaltung fastnachtlichen Brauchtums

 

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Die Garden 1970

Bänkelsänger, singender Präsident, phantastische Showteile, sechs tanzende Garden und mehr als. 75 Aktive tragen seit 1957 dazu bei, in Bad Wimpfen fastnachtliches Brauchtum zu pflegen und zu erhalten. Abgerundet wird das karnevalistische Geschehen jedes Jahr durch den traditionellen Faschingsumzug durch die Strassen der Altstadt.

 

 

 

 

 

Entstehung WFG und WFUV

Karnevalistische Aktivitäten vor 1956 wurden durch die Wimpfener Vereine, Personengruppen und auch Einzelpersonen entwickelt.

Erstmals fand sich 1955 eine fastnachtsorientierte Gruppe zusammen, die am 14.12. 1956 dann den Wimpfener Carnevals-Club, WCC gründete. Der neue Club wurde jedoch wegen seines Namens gehänselt und so entschlossen sich die Verantwortlichen zum Neubeginn am 11.11.1957 durch Wahl eines Elferrates und die Gründung der neuen Gesellschaft unter dem Namen Wimpfener Carnevalsgesellschaft – die noch am gleichen Abend in Wimpfener Faschingsgesellschaft e.V. endgültig umbenannt wurde.

Man war gottlob das „WC“ in der Namensgebung los. Die Elferräte waren

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P.Diehl, W.Wacker, O.Gerlach

anfangs in die Bestrebungen der Namensfindung so vertieft und festgefahren, dass keiner auf die Idee kam, die Gesellschaft mit einem „K“ anstelle von „C“ zu schreiben, nämlich Wimpfener Karnevalsgesellschaft.
Es war jedoch noch kein Schlachtruf gefunden.

Man besann sich: 1938 rief die Narrenschar in Wimpfen „Aaah-Ha“, 1952 dann „Hooo-ruck“ dazwischen hieß es „hallau“ und endlich fiel dem närrischen Rat das „Wimpfen Helau“ ein. 1979 einigte man sich auf das dreimalige „Wimpfen Helau – Wimpfen Helau – Bad Wimpfen Helau".

Da auch das Geschehen um den traditionellen Faschingsumzug immer grössere Formen annahm, entschloss man sich 1991 in den Reihen der WFG einen separaten Faschings-Umzugsverein e.V. zu gründen und ihm die komplette Organisation und Ablauf in Eigenregie zu übertragen. Seitdem sind viele neue Umzugsteilnehmer aus dem In-und Ausland am jeweiligen Faschingssonntag dazugestossen.

 

Samtärmelgarde und Historie !

In der Zeit nach dem Krieg fehlte den Ratsherren das Geld um eine einheitliche und aufwendige Bekleidung anzuschaffen. Man dachte nach – wie konnte man sich der Bevölkerung vom Rathausfenster in einem passablen und noblen Erscheinungsbild präsentieren und so kam man auf die glorreiche Idee, die alten Gewänder mit Samtärmel auszurüsten. Beim Zuwinken wären dann diese kostbaren Ärmel für die Wimpfener Bevölkerung deutlich zu sehen. So geschehen!. Die Faschingsgesellschaft hat diesen Brauch (auch mangels finanzieller Mittel in den Anfangsjahren) für ihre damalige Jugendgarde über-nommen. Der Name für eine der Kindergarden ist geblieben, die Kostüme allerdings sind einheitlich schön und der heutigen Zeit angepaßt.


Ein bisschen weiter zurück in die Geschichte ...

Die kleine Stadt Bad Wimpfen teilt sich in drei Ortsbereiche, nämlich in Wimpfen im Tal (die Talemer), Wimpfen am Berg (die Stadtemer) und Hohenstadt (die Hohenstädter). Stets waren die Bewohner der verschiedenen Ortsbereiche bestrebt zu zeigen, dass sie es besser als die anderen wissen und können.
So auch in den 80iger Jahren des 19. Jahrhunderts. Einige wenige „Talemer“ zogen mit karnevalistisch aufgemachten Wagen durch die Stadt. Darin kann man schon den Ursprung närrischen Treibens sehen. Am 15. Januar 1909 war im Presseorgan der Stadt der erste offizielle Aufruf, sich an einem Fastnachtsumzug zu beteiligen.

 

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Die WFG in Washington

Jahrzehnte vorher gab es allerdings schon Maskenbälle, die immer unter einem bestimmten Motto standen. Maskengruppen waren am Faschingsdienstag in den Straßen von Wimpfen unterwegs. Verstummt sind all diese Aktivitäten in der Zeit um den 1. Weltkrieg. Erst ab 1925 hat sich das närrische Treiben wieder langsam eingestellt und ab 1933 hat sich dieses Geschehen ausgedehnt mit Prinz Karneval als „neugeborenem Säugling“ mit Bett in einem Umzugswagen; dieser Säugling war bis zum nächsten Umzug am 19. 2. 1939 erwachsen und ging als August I. in die Narrengeschichte ein.
In Nachkriegs-Bad Wimpfen (ab 1930 Bad Wimpfen) tat sich zunächst in Sachen Narretei nichts. Erst 1952 besann man sich wieder auf das Faschingsgeschehen. Um eine närrische Leitfigur zu finden, griff man auf ein Wimpfener Original zurück, den „Wimpfener Dobel“, (ein einfältiger Mensch, der nix kapiert – ein liebenswerter Tölpel – einer dem nichts gelingt, dem alles danebengeht) und so schlüpfte der damalige Bürgermeister Dauner als „Oberdobel“ und mit sichtlicher Begeisterung der Zuschauer in diese Rolle.


Und fortan nahm die Narretei ihren Verlauf. Ab 1952 bis dato wurden Faschingsprinzen und –Prinzessinnen gekürt. Bis dato sind 48 närrische Regentenpaare festgeschrieben.
54 Umzüge und 47 Jahre Prunksitzungen schlossen sich an. Seit dem 19. Jahrhundert ziehen die Narren (mit Unterbrechungen) durch die Stadt; im Jahre 2007 werden wir bei den Prunksitzungen das 50jährige Jubiläum begehen können !
Zu den ersten Prunksitzungen lud man damals ins stattliche Mathildenbad ein, nach dessen Abriss verlagerte man diese in die historische „Alte Kelter“ und heute präsentiert sich die WFG im Kursaal des Rehazentrums Bad Wimpfen, einem Rahmen, der gesellschaftliches Niveau beim Faschingstreiben vor und nach den Prunksitzungen garantiert..


Prunksitzungen:

Der Start in die närrische 5. Jahreszeit im Jahre 1958 war noch bescheiden. Ein Prinzenpaar, drei Büttenredner, Prinzengarde und Elferrat gestalteten die Prunk- und Fremdensitzungen. Schon bald wurde der Kreis der Aktiven vor und hinter den Kulissen grösser und damit die Veranstaltungen interessanter infolge vielfältiger Programmpunkte.

Ab 1971 wandelte sich das Gesamtbild der Prunksitzungen, ausgefallene Showelemente wurden integriert; eine Anlehnung an die grossen europäischen Revuetheater Immer mehr Besucher aus dem Unterland und

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Männerballett ?

von weither wurden angelockt, die Anzahl der närrisch, phantastischen Prunksitzungs-Abende nahm im Verlauf der Jahre ständig zu. Von anfänglich zwei werden heute insgesamt neun Prunk-und Fremdensitzungen angeboten
Ein äußerst kreativer Programm-Minister als Regisseur und Choreograph hat aufwendig in Kostümen, Bühnenbild, Requisite und Lichttechnik ausgestattete Showthemen wie „Es ist so wunderbar, das bisschen Leben“, „WFG-eine Nacht im blauen Engel“, „WFG-beim BALL PARE“ u.v.a karnevalistisch aufgemacht in die Sitzungen einfliessen lassen, für den Zuschauer atemberaubend und effektvoll .Man war mit allen Sinnen im Faschingsgeschehen gefangen. Selbst das karnevalistische Motto eines Jahres nahm Bezug auf die Showthemen.

 

Ein über 25 Jahre singender Präsident, eine Doppelrolle, in die er sich mühelos integrierte, fügte ein Weiteres hinzu, um die Prunk- und Fremdensitzungen immer beliebter und begehrter werden zu lassen. . Hinter den Kulissen steuerte er viele Jahre die Geschicke des Vereines. Auf der Bühne erschien er nicht nur als WFG-Präsident , sondern verkörperte in ständig neuen Rollen in Gesang und Mimik Showgrössen wie „ Elvis Presley, Eine ständig wachsende Interessenzahl bei Kindern und Jugendlichen hiess, die Garden zu splitten . Sechs Garden erforderten, eine für Gardetanz und Gardewesen eigens zuständige Betreuungstruppe . Die Arbeit mit der Jugend wurde zu einer festen Institution. Alle Garden hatten nun einheitliche Kostüme.

 

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    Die WFG unter neuer Führung

Jubilare
(v.L. Dieter Büchle, Gerda Diehl. Phillipp Diehl, Karl Hofmann, Irmgard Hofmann, Harald Friedrichs)


 

Zur diesjährigen Hauptversammlung der Wimpfener Faschingsgesellschaft im Cafe-Restaurant Birkensee konnte der Vizepräsident Dieter Büchle eine große Anzahl von aktiven und passiven Mitgliedern, unter anderem den Ehrenvorsitzenden Walter Wacker, den Vorsitzenden des Ehrensenats Dr. Thomas Müller und den 1. Vorsitzenden des Umzugsvereins Gunther Werner begrüßen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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  Inge Knapp - Danke !!! 

40 Jahre für die WFG aktiv in Vortrag und Texten

33 Jahre Themen, Texte und Melodien für die Wimpfener Bänkelsänger

20 Jahre WFG-Hymne "In Wimpfe is schee"

Verehrtes Publikum,
liebe Faschingsfreunde !

Dies ist weder eine Biografie,  und es sind schon gar keine Memoiren.inge
Ich möche nur die Gelegenheit nutzen, um bei diesem dreifachen
Jubiläum von ganzem Herzen DANKE zu sagen.

Danke an alle Bänkelsänger-Interpreten, die in 33 Jahren vollendet
meine Texte zu Ihnen rüberbrachten, ganz besonders natürlich an meine
beiden "Fortissimo-Garanten" Roland Deutschmann und Karlheinz Franz.

Danke an die Wimpfener Faschingsgesellschaft, an meinen Verein,
an alle Faschings-Idealisten, die diesen Verein geführt haben, und
weiterhin führen. Mein Dank gilt den Menschen, die es mir ermöglichten,
mich diesem Verein verbunden zu fühlen und so mit viel Freude an
der Sache wirken zu können.

Dank auch meiner Familie, besonders meinem Mann, der mich
immer unterstützt, und der sehr gelassen erträgt, wenn ich Jahr für
Jahr, ab dem Elften Elften, immer wieder "noch närrischer" werde.

Ganz besonders herzlich bedanke ich mich bei Ihnen, meinem
Bänkelsänger-Publikum. Deshalb - mein Jubiläum ist auch das Ihre,
denn viele von Ihnen begleiten meine Interpreten, und damit meine
Ideen und Texte, seit vielen Jahren.

Gerne treffe ich Sie alle wieder, bei einer unserer Prunksitzungen
in meinem Jubiläumsjahr. Ich freue mich auf Sie, ich freue mich
darauf, mit Ihnen, vielen lieben Faschingsfreunden und treuen
WFG-Gästen, das Programm 2006/2007 zu erleben.

Deshalb - dies als Resümee:
Auch nach 33 Jahren KEIN ADE -
in Wimpfen bleibt es weiter schee !

In diesem Sinne - ein dankbares HELAU,
Ihre / Eure Inge Knapp


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     Gunther Werner erhält Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg

ordensabend-005Seit über 40 Jahren ist der Karneval ein wichtiger Bestandteil in Gunther Werners Leben. Als er 1957 aus der DDR in seine Wahlheimat Frankenbach zog, fesselte ihn bald das Faschingsgeschehen im Unterland. Nach ersten karnevalistischen Schritten in Heilbronn lernte er den Bad Wimpfener Fasching kennen und lieben. Ihm blieb er bis heute treu.

Gunther Werners handwerkliche Begabung im Kulissen- und Wagenbau, sein Talent als Büttenredner oder Darsteller bei den Prunksitzungen werden im Verein hoch geschätzt. Als Präsident des Wimpfener Faschings-Umzugsvereins ist er bekannt mit sämtlichen Faschingsvereinen in der näheren und weiteren Umgebung. Sein humorvoller Kommentar von der Ehrentribüne aus ist bei Besuchern und Teilnehmern des Wimpfener Faschingsumzugs äußerst beliebt.

Das jahrzehntelange vielseitige Engagement Gunther Werners, das den Wimpfener Fasching mit geprägt hat, wurde am Wochenende im Rahmen des Ordensabends in Bad Wimpfen mit der Ehrennadel des Landes Baden- Württemberg belohnt. Diese Auszeichnung wird vom Ministerpräsidenten an Personen verliehen, die sich durch ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinen und Organisationen mit kulturellen, sportlichen oder sozialen Zielen um die Gemeinschaft besonders verdient gemacht haben. Aus der Hand von Bürgermeister Claus Brechter durfte Gunther Werner Ehrennadel und Urkunde entgegennehmen. 

Gunther Werner war sichtlich überrascht und gerührt zugleich. Sein bescheidener Kommentar: „Ich gehör da her.“

Die Rhein-Neckar Zeitung berichtete ebenfalls über dieses Ereignis. Hier der Zeitungsartikel als Download.

 

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    Die Wimpfener Faschingsgesellschaft trauert um sein Ehrenmitglied Gerda Diehl

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Gerda Diehl
In der vergangenen Woche erhielten wir die traurige Nachricht vom Heimgang unserer Aktiven und Ehrenmitglieds Gerda Diehl. Vor wenigen Wochen konnte sie voll Elan und Lebenslust ihren 80. Geburtstag feiern. Mitte Februar stand sie noch mit uns auf der närrischen Bühne und sorgte hinter und vor den Kulissen dafür, dass die Kostüme und Uniformen richtig saßen.
Gerda Diehl hat sich mit ihrem jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz Respekt und Anerkennung erworben. Mit ihrer gelassenen Art war sie oft in der Hektik der Aufführungen der ruhende Pol. Ihre Vorschläge und ihr Rat wurden geschätzt. Sie war eine Persönlichkeit die im Hintergrund agierte, freundlich und hilfsbereit, aber auch bestimmt, wenn es erforderlich war.
Seit ihrem zweiten Lebensjahr war sie mit dem Fasching verbunden und nach dem Krieg trat sie gleich in den Wimpfener Faschingsverein ein. Schon bald war sie nicht nur hinter der Bühne beim Schminken und als Schneiderin, sondern auch auf der Bühne eine gefragte Person.
Sie betreute über ein Jahrzehnt die „4 Wimpinos“ und war außerdem in vielen Rollen auf der Bühne zu sehen. Gerda spielte, tanzte und verausgabte sich für das närrische Publikum und die WFG. Diese lange ehrenamtliche Tätigkeit wurde mit den höchsten Auszeichnungen, die ein Karnevalist erhalten kann, gewürdigt. Im Jahre 2006 wurde sie zusammen mit ihrem Mann zum Ehrenmitglied ernannt. Gerda Diehl erfreute sich einer großen Wertschätzung und freundschaftlichen Verbundenheit bei den Aktiven.

 

Das Präsidium und die Aktiven der Wimpfener Faschingsgesellschaft nehmen in tiefer Anteilnahme Abschied von Gerda Diehl. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie. Gerda Diehl wird in unserer Erinnerung und in unseren Herzen weiterleben  

 


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   Auszeichnung für Alfred Veith mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg
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Seit 33 Jahren führt Alfred Veith den Wimpfener Faschingsumzug als Zugmarschall an und ist für die Zusammenstellung des Umzuges verantwortlich. Als er 1968 in die Wimpfener Faschingsgesellschaft eintrat stand er dem Verein nicht nur als Mitglied mit handwerklichem Können, sondern auch als Elferrat zur Verfügung. Sowohl als Mitwirkender im Männerballett wie auch als Büttenredner begeisterte er das Publikum bei den Prunksitzungen. Noch immer schwärmt man von seinen tollen Spagaten auf der Bühne. Sein besonderes Engagement gilt heute der Jugendarbeit und so betreut er während der Kampagne die Samtärmel- und Jugendgarde. Für diese hervorragende Betreuung erntet er von „seinen Mädels“ viel Anerkennung und Dank. Im Wimpfener Faschingsumzugsverein begleitet Alfred Veith seit Gründung im Jahre 1991 das Amt des 2. Vorsitzenden. Als Zugmarschall gelingt es ihm immer wieder, die Zuschauer durch eine aufgelockerte und farbenfrohe Präsentation der Mitwirkenden zu begeistern. Er war einer der Ersten, der in punkto Sicherheit bei den Umzügen im Unterland Maßstäbe setzte. Dieses jahrzehntelange Engagement von Alfred Veith, wurde bei der 1. Prunksitzung der WFG am Samstag mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg belohnt. Diese Auszeichnung wird vom Ministerpräsidenten an Personen verliehen, die sich durch ehrenamtliches Engagement in Vereinen, oder Organisationen jahrelang besonders verdient gemacht haben. Aus der Hand von Bürgermeister Claus Brechter durfte er Ehrennadel und Urkunde entgegen nehmen. Die Aktiven der WFG beglückwünschen ihren Alfred zu seiner verdienten Auszeichnung. (tholo)
 
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   !!! Nachtrag !!!

Urgestein des Faschings in der Stauferstadt

gunther_werner.jpgBad Wimpfen - Ein Urgestein des Wimpfener Faschings und seit 16 Jahren Gestalter des größten Unterländer Faschingsumzuges wurde bei der diesjährigen Hauptversammlung vom Vorsitzenden der Wimpfener Faschingsgesellschaft, Dieter Büchle, zum Ehrenmitglied ernannt: Gunther Werner war schon drei Jahre bei der Heilbronner Carnevalsgesellschaft, bevor er 1967 zur Wimpfener Faschingsgesellschaft (WFG) kam. Über 30 Jahre schlüpfte er als Büttenredner in die verschiedensten Rollen. Als Vorsitzender des Wimpfener Faschings-Umzugsvereins hat er den Umzug in Bad Wimpfen zum größten im Unterland gemacht. Gut vorbereitet hat er den Vorsitz in diesem Jahr in jüngere Hände gelegt, bleibt aber als Organisationsminister verantwortlich für den Umzug. Nicht nur beim Umzugsverein, sondern auch bei der WFG leistet Gunther Werner während der Kampagne, sei es beim Bühnenbild oder bei der Dekoration, handwerkliche Schwerstarbeit. Dieses Engagement hat der Bund Deutscher Karnevalsvereine bereits mit dem Orden in Gold mit Brillianten gewürdigt. Gunther Werner wurde zudem bereits mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. red 

(Quelle: HSt vom 11.04.2008)

 

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   "Kanalarbeiter" sorgt für Erleichterung

ehrensenat_wagen.jpegBad Wimpfen - Wenn „alte Hasen“ zupacken, kommt meist was Gescheites raus. Das wurde dieser Tage mal wieder auf dem Gelände der Frießinger Mühle sichtbar. Dort präsentierten die Erbauer ihre neueste Schöpfung: den Ehrensenatorenwagen der WFG, mit dem die Ehrensenatoren am Faschingsumzug am Sonntag, 22. Februar, durch Wimpfens Gassen pflügen.

Stolzes Gefährt Die Form einer klassischen Narrenkappe und in den Farben Bad Wimpfens und der WFG, also Blau-Weiß-Rot, gaben die fleißigen Erbauer mit Hauptbaumeister Gunther Werner dem stolzen Gefährt.

Rund 300 Stunden hat allein Gunther Werner in den vergangenen drei Monaten gearbeitet, geplant und geschweißt, um dem Wagen zum 50-jährigen Bestehen der WFG das passende Aussehen zu verleihen. 250 Meter Vierkantrohr und 110 Quadratmeter Sperrholzplatten verarbeitete er zusammen mit Helfern. Jetzt präsentierte sich der Wagen mit einer stolzen Länge von 8,5 und einer Höhe von 3,8 Metern. „Damit passte er gerade unter allen Hindernissen durch“, kommentierte der Erbauer lachend. Sein Einsatz und Können sind es, die der WFG viele technische Schmankerl bieten. Ob waghalsige Konstruktionen für Bühnenaufbauten, Treppenanlagen oder Umzugsfahrzeuge, der Tüftler hat für jedes Problem eine Lösung parat.

Der Ehrensenat mit dem derzeitigen Präsident Roland Bräutigam verlieh ihm deswegen auch den Orden „Kanalarbeiter der WFG“. Damit werden Aktive geehrt, die weniger im Rampenlicht stehen, aber anderen die Grundlage dafür bieten. Deshalb ist der Orden eine Besonderheit in den Reihen der WFG. Er wurde erst an zwei Mitglieder verliehen, neben Gunther Werner auch an Gerhard Knapp.

Am neuen Wagen hat Werner erneut sein technisches Können demonstriert. „Weil wir längere Zeit auf dem ständig ruckelten Wagen stehen und wir meist ältere Herren sind, habe ich in das Innere der Narrenkappe ein Mini-Pissoir eingebaut“, erklärte der Konstrukteur und schob zur Demonstration den Vorhang zur Seite, um allen den Gag zu zeigen. „Jetzt hat der Gunther eins drauf gesetzt“, rief ein Senator nachdem er die Anlage, Modell „Raumstation ISS“, gesehen hatte.

Technisch einwandfrei Timo Hofmann vom TÜV Eppingen hat den Wagen ohne Beanstandungen abgenommen. Bürgermeister Claus Brechter fand den Wagen sehr gelungen, lobte die tolle Leistung. Der 15-köpfige Ehrensenat sieht seine Aufgabe auch darin, der WFG zu einem positiven Image in der Öffentlichkeit zu verhelfen.

(Quelle: Hst vom 02.02.2009; Foto und Text: Rudolf Landauer)

 


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    Eine fernsehreife Bütt-Premiere

michael_oehler.jpegBad Wimpfen - Auf die Landesprunksitzung in der Gundelsheimer Deutschmeisterhalle, die Sonntag im SWR 3 übertragen wird, ist Michael Oehler gespannt. Nicht nur, weil er als Büttenredner der Faschingsgesellschaft Bad Wimpfen zum Programm gehört, sondern auch, weil Günther Oettinger im Publikum sitzen wird. Oehlers Beitrag: eine Parodie auf den baden-württembergischen Ministerpräsidenten.

Student Den Landeschef hat sich der 21-jährige Student der molekularen Zellbiologie gewählt, „weil er sich durch seine ganze Art einfach anbietet“, vor allem Gestik und Sprache ließen sich leicht nachmachen. „Ich bin neugierig, wie Oettinger auf sich selbst reagiert“, schmunzelt Oehler. Dabei wird sich der jüngste Wimpfener Büttenredner während des etwa 20-minütigen Auftritts ganz im Oettingerschen Look präsentieren: mit spezieller Perückenfrisur, im Nadelstreifenanzug, mit offizieller CDU-Krawatte, von zwei Bodyguards begleitet, Baden-Württemberg-Fähnchen verteilend. Im Gepäck hat er jede Menge Tipps, wie sich die CDU in Schwung bringen ließe. Ob Oettinger den Rat folgt, die 80 000 Parteimitglieder mit den 500 000 Narren zu vereinigen und sich fortan gemeinsam zu präsentieren, bleibt fraglich.

Für Michael Oehler ist es nicht der erste Auftritt als Landeschef: An die 1700 Gäste haben ihn in seiner Paraderolle bei den Wimpfener Prunksitzungen bereits gesehen, vor dem großen Fernsehauftritt wird es am Samstag eine weitere geben. Die Idee, Oettinger „auf die Schippe zu nehmen“, hatte er schon vor zwei Jahren beim Abiball mit großem Erfolg umgesetzt. Einen Ghostwriter hat Oehler im Gegensatz zu Oettinger nicht: Die Faschingsrede hat er nach der intensiven Studie eines Videos des Landeschefs im Internet selbst aus dem Ärmel gezaubert, erst im Dezember, wie er bekennt: „Unter Druck bin ich besonders kreativ.“

Beim Fasching ist der Ur-Wimpfener zum ersten Mal dabei, dafür gleich in einer weiteren Rolle: Mit Gesangspartner Jan Teschler tritt er als „Suddehopfer“ auf und bietet bekannte Melodien mit abgewandelten, ortsbezogenen Texten. Lampenfieber ist für ihn kein Fremdwort, doch kann er der Aufregung vor dem Auftritt nur Gutes abgewinnen: „Das ist auch eine Art von Konzentration.“ Der Fasching mit einem gut gelaunten, applausfreudigen Publikum „macht richtig Spaß“.

Nachtwächter Erst seit etwa zwei Wochen weiß der 21-Jährige von seinem landesweiten Fernsehauftritt. „Das hätte ich nie erwartet“, freut er sich. Erste Ahnungen hatten sich eingestellt, nachdem der Landesverband Württembergischer Karnevalvereine eine CD von Oehlers Auftritt angefordert hatte. Im Bad Wimpfen ist Oehler kein Unbekannter: Mindestens einmal im Monat mimt er den Nachtwächter und erläutert Wimpfener Historie. Bei den Tür- und Fenstergeschichten ist er in Doppelbesetzung zu erleben. Konsequenzen hat Oehler von seinem Oettinger-Auftritt nicht zu erwarten: „Ich distanziere mich wie mein Vorbild von allen meinen Reden.“

(Quelle: HSt vom 18.02.2009; Text und Foto: Ute Plückthun)

 

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    Trauer um Ehrenmitglied Philipp Diehl

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Die Wimpfener Faschingsgesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied Philipp Diehl der am 20.09. im 85. Lebensjahr verstorben ist.

Er war bis auf die letzten Jahre über 50 Jahre aktiv dem Verein verbunden.

Bereits in der Kampagne 1954-1955 wurde er Faschingsprinz. Jahrzehnte brachte er seine Ideen in den Elferrat mit ein. Als "Empfangschef" bei den

Prunksitzungen war er in der Bevölkerung beliebt und bekannt. Auf Grund seines ehrenamtlichen Einsatzes für den Verein erhielt er 1987 den Bundesorden in Silber, 1995 den Bundesorden in Gold und 2002 den Bundesorden in Gold mit Brillianten vom Bund Deutscher Karneval.

Gerne erinnern wir uns an seine fröhliche Art.

Unser Mitgefühl gilt seiner Tochter Carola und ihren Kindern.

 

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   Die Lady, die den Saal am Haken hat


Von Heilbronner Stimme Redakteurin Petra Müller-Kromer

Travestie-Künstler Mike Löbel zaubert die große Bühne in die WFG-Prunksitzung
Sie steht
mikebild_1.jpg auf der Bühne, die Frau, deren bodenlanges Glitzerkleid mit den blauen Augen um die Wette funkelt, und breitet die Arme aus, Grübchen bilden sich auf den perfekt gepuderten Wangen: „Theater, Theater, das ist wie ein Rausch, und nur der Augenblick zählt.“ Mike Löbels tragende Musicalstimme erfüllt den Kursaal bis ins hinterste Eck mit dem Song von Katja Ebstein. Kulissenmaler Jürgen Dopp nickt anerkennend. „Wir haben ja ständig Krach miteinander. Aber hier ist er einfach so gut.“
23.50 Uhr. Gänsehautzeit bei der Prunksitzung der Faschingsgesellschaft Bad Wimpfen (WFG). Eine Besucherin im kleinen Schwarzen ist aufgestanden, genau wie drei Blondinen. Lange wird es den Rest des Saals auch nicht mehr auf den Stühlen halten. „Theater, Theater, ihr schenkt uns Applaus.“ Langsam zieht sich Löbel den silbernen Hut samt Perücke vom Kopf, steigt aus dem Kleid, bis er im Schwalbenschwanz mit roten Glitzersteinen am Revers auf der Bühne stehend, mit großer Geste schließt: „Wir geben alles für euch.“
Es ist der Moment, in dem die Zuschauer nicht mehr wissen, ob sie gerade im SI Zentrum Stuttgart ein Musical besuchen, eine Travestieshow auf einer großen Bühne sehen oder Fernsehstars zuhören. Kein Wunder. Der gelernte Frisörmeister aus Biberach hatte schon Auftritte

"In Wimpfen ist es klein und intim, und ich kann jedem in die Augen sehen.“
Mike Löbel

 


von der Heilbronner Harmonie bis zum alten Theater Sontheim, bei RTL, er heimste den zweiten Platz beim Nachwuchswettbewerb im Hamburger „Pulverfass“ ein, in dem Mary und Gordy groß geworden sind, und den ersten Platz im Nürnberger Travestieclub „Paradies“.

Die Kehrseite der großen Bühne: Neid und Hass, zerschnittene Kostüme, aufgetrennte Tressen der Perücke, damit sie auf der Bühne auseinanderfällt. Angesägte Pumps. Glaswolle im Make-up. „Wenn man sich die Schminke dann ins Gesicht schmiert, ist die Blutung fast nicht zu stoppen.“ Mit Wommy Wonder wollte er einst gemeinsam agieren. „Aber dann hat mich doch die Öffentlichkeit geschreckt. Ich wollte nicht, dass die Menschen mich sehen und sofort urteilen.“ Die Anfrage für ein Casting der Fernsehshow „das Supertalent“ hat er abgelehnt. „Frisör zu sein ist mein Traumberuf, Frauen zu verschönern.“ In Wimpfen auf der Bühne fühlt sich der 41-Jährige wohl. „Das ist klein und intim, und ich kann jedem in die Augen sehen.“
Und das tut die „Stimme von Wimpfen“ auch ausgiebig. Zwinkernd. Schäkernd. „Könnt ihr noch? Könnt ihr noch?“ ruft Mike Löbel in den Saal. Er steuert das Publikum mit dem kleinen Finger. Tanzt. Rockt die Bühne und den Saal. „Ein Turm, der in Bad Wimpfen steht, als Symbol der Stadt, den schenken wir euch heut.“ Bunte Luftballons hüpfen über den Köpfen der tanzenden Narren. Die Halle tobt. „ Jetzt will ich aber alle Hände oben sehen. Und zwar wirklich alle.“ Die ersten zwei Sitzungen lässt Löbel mitschneiden, u
mikebild_2.jpgm seinen Auftritt anschließend zu analysieren. Dann stellt er ihn auf Youtube.
Seit fünf Jahren ist er bei der WFG, eine Kundin hatte ihn darauf aufmerksam gemacht, als der Verein einen Sänger suchte. „Am Anfang war‘s schwierig. Aber die Welle kommt aus dem Publikum. Wenn die stehen und lachen, das ist einfach schön.“
Seine Bedingung damals: eine eigene Garderobe. Während sich unter dem Kursaal dutzende Gardemädchen aufwärme
n, sich 50, 60 Narren umziehen, und vom Büffet der Geruch von Gulasch herüberweht, steuert der Travestie-Künstler sein eigenes Reich an. Ein Mädchen von der Samtärmelgarde stupst ihn von hinten an. Mike Löbel strahlt, dann runzelt er die Stirn. „Schatz, was hast du da gemacht?“ tippt er auf einen roten Fleck an ihrer Nase. Komm nachher zu mir in die Garderobe. Ich deck‘s dir ab.“
Dort hat sich schon ein kleines Grüppchen eingefunden. „Willkommen in der Lasterhöhle der Paradiesvögel“, ruft Mike Löbel entzückt. „Wie sind die Leut‘ heut druff? Oder ist zuviel Prominenz da?“ Ursel (Jasmin Herold) und Traudl (Christiane Fuchs) haben andere Probleme. Sie überlegen viel lieber, ob sie ihr Autogramm auf die „rechte oder auf die linke Pobacke“ wollen, witzeln über den mit Theaterschminke, Pinseln, Rouge und Lippenstiften bestückten Werkzeugmikebild_3.jpgkasten, der neben dem von einer Leuchtstoffröhre erhellten Spiegel liegt. Fürs warme Licht sorgt ein goldener Rahmen mit Glühbirnen.
Traudl dreht glitzernde hochhackige Sandaletten in den Händen. „Mike, wann gibst du mir mal nen Gehkurs? Wenn ich die anzieh‘, kannst du gleich die Vulpius-Klinik hinterherschicken.“ Sie überlegt. „Mike? Machst du mir mal mein Haar, meine Augenbrauen, mein Gesicht?“ Vorerst muss ein bisschen Lippenstift reichen. Löbel bettet Traudls Wange in seine Handfläche, strichelt mit einem L
ipliner die Konturen des Munds nach. Ausmalen. Fertig. Kurz darauf ist das Ergebnis verschmiert. Löbel richtet kichernd das Malheur. „Schatz, für die WFG langt‘s allemal“, ruft er fröhlich.

Romy Fischer balanciert einen Teller Käsewürfel herein. „Genial, Fett und Eiweiß, das darf man abends essen.“ Er seufzt. „Im Winter hab ich meine Sommerfigur und im Sommer meine Winter figur.“
Löbel schwärmt vom Musical Rebecca, legt los: „Sie war gewohnt, geliebt zu werden. Die Männer waren verrückt nach ihr“, intoniert der gebürtige Massenbacher, der als Kind auf logopädischen Rat hin zum Singen kam. „Ich habe keinen Ton rausgebracht
ohne ,ooo‘ oder ,uuu‘ zu stottern“, erinnert er sich. Längst hat er keinen professionellen Lehrer mehr. „Zuviel Gesangsunterricht zerstört das Herz der Stimme. Ich singe immer beim Putzen im Laden.“ Garderobiere Romy Fischer, Spitzname Sillefrau, hilft dem Meister in den Anzug. Zupft den Kragen und die mit Swarovski-Steinen besetzte Krawatte zurecht und zuppelt die Manschetten aus den Anzugsärmeln. Zwei Kartons Swarowski-Steine hatte ihm die Tochter des Imperiums zugeschickt, nachdem er sie auf Sri Lanka kennengelernt hatte.
Seine Garderobiere ist immer dabei, bei privaten Auftritten, gern auch als Chauffeuse. „Die Polizei findet es meist verdächtig, wenn ein als Frau verkleideter Mann am Steuer sitzt.“ Seelischer Beistand, Putz- und Bügelfrau, stellt sie ihm die Lackschuhe zurecht und die Pumps. Schließt Reißverschlüsse und ordnet Reifröcke. „Ohne sie war‘ ich schon zwei, drei Mal im falschen Kostüm auf die Bühne. Wäre ich hetero, wären wir bestimmt verheiratet.“ In richtiger Reihenfolge hängen die Sakkos mit den Spiegelplättchen, das Rüschenkostüm, der Schwalbenschwanz oder das silberne Glitzerkleid fürs Finale bereit.
Seine private Schatzkammer im heimischen Keller für Auftritte bei Silvesterfeiern oder Geburtstagen umfasst 200 Perücken, 80 Paar Schuhe und rund 200 Kostüme. Die meisten selbst genäht oder selbst kreativ ‚ aufgepeppt. „Schon als kleiner Junge hab‘ ich meiner Oma beim Schneidern zugeschaut und meiner Mutter bestimmt drei Nähmaschinen geschrottet. Sie hat mir damals sogar ihre Stores geopfert, als im Fernsehen Sissi kam, und ich mir kurzerhand ein Rüschenkleid gemacht hab.“ Löbel überlegt. „Ich bin ihr so dankbar. Sie hat mir nie Steine in den Weg gelegt. Heute kommt sie jedes Jahr zur Sitzung, weil sie so stolz ist auf ihr Kind.“
■ Hintergrund Mike Löbel
Der Travestie-Künstler stammt aus Massenbach und lebt gemeinsam mit seiner Dalmatinerdame in Biberach. Dort betreibt erseit 15 Jahren ein Friseurgeschäft. Privat sitzt der Entertainer, der von sich selbst glaubt, dass er „auch richtig langweilig sein kann“, gern in der Jogginghose auf dem Sofa. „Ich spiele nicht den Pausenclown und renne auch nicht im Paillettenfummel und Highheels durch die Wohnung. Die ist frei von jedem Federboa-Schnickschnack.“ Eine weitere Leidenschaft gilt dem Tauchen, und das vorallem auf den Malediven, wo er schon elf Mal den Urlaub verbracht hat, bis zu 40 Meter tief getaucht ist und schon die ein oder andere Hai-Begegnung erlebt hat. amo

 

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    Festakt zum 55 jährigen Jubiläum der WFG

 

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Am Samstag den 08. Dezember konnte der Präsident der Wimpfener Faschingsgesellschaft Dieter Büchle knapp 300 geladene Gäste im Kursaal zur Jubiläumsfeier begrüßen. In seiner Festrede ließ er 5 mal 11 Jahre WFG-Fasching Revue passieren und wies darauf hin, dass das hohe Niveau bei den Prunksitzungen nur durch das besondere Engagement der Aktiven möglich ist.

In dem Grußwort von Bürgermeister Claus Brechter - der übrigens ebenfalls im Jubiläumsjahr der WFG seinen 55. Geburtstag feiert und 22 Jahre Bürgermeister der Stadt ist - wurde hervorgehoben, dass sich der Verein als große Gemeinschaft über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht hat und mit seinen Faschingsumzügen führend im Unterland ist. Er versprach beim 99 jährigen Jubiläum aktiv beim Männerballett mit zu wirken.

Auch der Präsident des Landesverbandes Württembergischer Karnevalisten, Bernd Lipa stellte den hohen Brauchtumswert des Vereins in der Gesellschaft in den Vordergrund und betonte, dass ja die WFG bei der Gründung des Landesverbandes im Jahre 1958 als
9. Mitglied beitrat. Er konnte an diesem Abend neun Mitglieder mit hohen Orden des Landesverbandes auszeichnen. Mit dem Hirsch am Goldenen Vlies Gerhard Maier. Mit dem Großen Verdienstorden Dennis Holzmann, Andreas Grob und Corina Blietschau. Mit dem Großkreuz Tina Mohr, Gaby Conrad, Mike Löbel und Jürgen Paschke. Den Goldenen Gardeorden bekam Alisa Speicher.

Auch die Prinzenpaare (das Große- und das Kinderprinzenpaar) hatten alle Hände voll zu tun den Saison (Jubiläums) orden mit Küsschen zu übergeben.
Der Vizepräsident Hans-Peter Wickel und Hans A. Hey vom Ehrensenat überreichten mit launigen Versen die Jubiläumsgabe dem Präsidenten der WFG - eine Sitzungsglocke aus Messing.
Ein glanzvolles Bild ergab sich auf der Bühne, als Prinzessinnen und Prinzen aus den vergangenen 55 Jahren sich ein Stelldichein gaben. Einzeln wurden sie vom Sitzungspräsidenten Michael Oehler mit dem jeweiligen Kampagnenmotto vorgestellt. Hier galt besonderer Dank Betine Riehm, die viel Zeit aufgewendet hatte, um dieses Treffen zu verwirklichen.

Wieder ein Höhepunkt und Ohrenschmaus bildeten die "Suddehopfer". Zusammen mit ihrer Mentorin Inge Knapp begeisterten sie die Festgäste mit Erlebnissen aus der Ära der letzten 3 Bürgermeister seit bestehen der WFG.

Die gesamte Festveranstaltung wurde immer wieder durch Tanzvorführungen der Küken-, Junioren- und Jugendgarde aufgelockert. Besonders prachtvoll waren die in weiß - blau gehaltenen neuen Uniformen der Samtärmelgarde die an diesem Abend zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.
Nachdem am Ende des Abends alle Aktiven mit Orden versehen waren stimmten alle in das von Mike Löbel gesungene Lied "Ein Turm, der in Bad Wimpfen steht" mit ein.

(tholo)

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   Narrengottesdienst 2013 gestaltet von der Wimpfener Faschings Gesellschaft
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Am vergangenen Sonntag fand in St. Augustinus in Heilbronn die 33. Narrenmesse
der Unterländer Karnevalsvereine statt. Diese ökumenische Feier wurde in diesem Jahr zum dritten mal durch die Wimpfener Faschingsgesellschaft gestaltet und stand unter dem Thema " Die Narren und ihr Gottesdienst schon 33 Jahre".
Bereits am Eingang der Kirche empfingen die Elferräte der WFG die einzelnen Vereine und Besucher und haben ihnen ihre Plätze angewiesen.
So ein buntes Völkchen hatte die Kirche seit letztem Jahr nicht mehr gesehen. Gardemädchen aller Couleur, Präsidenten und Elferräte nahmen in den Bänken ihren Platz ein. Ein besonderes Bild boten die Prinzenpaare, die um den Altar Aufstellung genommen hatten.
Die WFG zog unter Orgelklängen von Catrin Beil mit 2 Gardemädels gefolgt von der WFG-Standarte und der Standarte der Samtärmelgarde in das Gotteshaus ein. Das Kinderprinzenpaar Prinzessin Clara I. das Burgfräulein vom unteren Stadttor und Prinz Chris-Daniel I. mit der coolen Schmetterhand , sowie das Prinzenpaar Yvonne I. die charmante Jubiläumsprinzessin und Prinz Robert II. ein großer Audianer  schlossen sich an. Zum  Schluss betraten die beiden Geistlichen Pfarrer Markus Pfeiffer und Ulrich Koring die Kirche.
Nach der Begrüßung und einem Gebet folgte das Lied "Glory of love" einfühlsam  gesungen von "der Stimme der WFG" Mike Malte Löbl, der von Dr. Jürgen Dollmann am Keyboard begleitet wurde. In der Lesung stand die Liebe im Mittelpunkt "Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe".
Die Predigt von Pfarrer Markus Pfeifer stand unter dem Leitgedanken "Die Narren und ihr Gottes - Dienst" die er in Form einer Büttenrede vortrug. Unter anderem hieß es da "Die Menschen hier im Karneval/Helfen uns in jedem Fall/Eine Seite unseres Lebens wird hier angeschlagen/Die viel zu selten kommt zum tragen!/ Andern eine Freude machen/Über eigne Fehler lachen/Bonbon, Schokolade schenken/Einmal nicht ans Geldverdienen denken/"
Nach den Fürbitten, vorgetragen von Rudi Holzmann, wurde in eindrucksvoller Weise der Verstorbenen der einzelnen Vereine aus dem vergangenen Jahr gedacht. Unter den Klängen von Orgel und Trompete wurde jeweils von einem Gardemädchen bei Namensnennung an der Altarkerze ein Licht entzündet und auf dem Altar abgestellt. Unser Verein gedachte der verstorbenen Ehrensenatoren Gerd Klein und Mathias Werner Wolter sowie unserem Elferrat Volkmar Ehrhardt. Den Abschluss der bewegenden Zeremonie bildetet das "Halleluja" wiederum gesungen von unserem
Mike Malte Löbl und begleitet von Dr. Jürgen Dollmann.
Dr. Thomas Gehrig stellte in seinem Kollektenaufruf fest, dass es ihm schon lange aufgefallen war, dass es auch in einer der reichsten Regionen Menschen gibt, die nicht an der allgemeinen sehr guten medizinischen Versorgung teilhaben können.
Dies seien besonders Menschen die sozial am Rande stehen. Daraufhin hat er seit dem Frühjahr eine regelmäßige, kostenlose ärztliche Sprechstunde im Gildetreff der Aufbaugilde Heilbronn eingerichtet. Innerhalb kurzer Zeit wurde dieses Angebot von den Menschen angenommen und ist nun nicht mehr wegzudenken. Sein Aufruf blieb nicht ohne Wirkung und so konnte Dr. Gehrig im Gemeindesaal einen Betrag von € 999,99 übergeben werden.
In seinen abschließendenGedanken zeigte uns Pfarrer Ulrich Koring wie wunderbar doch diese Welt ist.
Nach dem Segen begann der Ausmarsch unter den Klängen von Orgel und Trompete. Zwei Gardemädchen legten die Gedenklichter an die Verstorbenen bei der Muttergottes Statue mit einer Verbeugung ab.
Bei einem  kurzen Beisammen sein im Gemeindesaal, im Anschluss an den Gottesdienst, wurden den beiden Pfarrern und den Mitverantwortlichen, von den Vereinen der Saisonorden überreicht.
(tholo)  

 


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   Narren hauen mächtig auf die Pauke

Von Hst.-Redakteur Wolfgang Müller (Quelle: Heilbronner Stimme)

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Bad Wimpfen - Das Zepter schwingt die Wimpfener Faschingsgesellschaft (WFG) bereits seit 55 Jahren − nach dem Motto "Zur Freud’ der Leut’". Der Umzug durch die Straßen und Gassen der altehrwürdigen Stauferstadt drückt dem Faschingssonntag sogar schon zum 63. Mal seinen Stempel auf. So schallt es auch im Jubiläumsjahr der WFG bei Sonnenschein und eisigen Temperaturen aus zehntausenden Kehlen "Wimpfe Helau".

Laut, schrill, bunt: Gut 2000 Aktive in mehr als 130 Gruppen schieben sich vom Tal hinauf in die Gassen der Altstadt. Die Guggenmusiker hauen mächtig auf die Pauke. Kamelle, aber auch Handfestes wie Griesbrei im Pappkarton, fliegt tonnenweise von den Umzugswagen. Die Garden tanzen in den Straßen. 

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Logenplatz

Einen Logenplatz haben Karin und Manfred Völker. Während vor der Sitzung Hunderte Besucher von Untereisesheim nach Wimpfen gelaufen sind, machen die beiden das Wohnzimmerfenster auf. Die Türen der Wimpfener sind offen. Wer mal aufs Örtchen muss, ist willkommen. Nach dem Umzug haben sie die Crailsheimer Blaskapelle zu Gast. Es gibt zwei Töpfe Gulaschsuppe, dazu reichlich Kaffee und Kuchen. Im Wohnzimmer stehen Bierbänke statt Polstermöbel. "Das machen wir jedes Jahr so", sagt Karin Völker. "Ich komme aus dem Rheinland, da ist man närrisch."

Vorne weg marschiert die Fanfarengilde Elsenzgau aus Bad Rappenau. Mit deren Tempo hat der Zug seine Probleme. "Wir halten schon zum 15. Mal", sagt Dirigent Volker Schramm, als die Seinen in die Altstadt biegen. "Das ist normales Marschtempo", sagt Schramm. Gerüchten, dass den Narren wegen der langen Prunksitzung vom Samstag am Berg die Puste ausgeht, erteilt WFG-Zugmarschall Wolfgang Veith eine Absage. "Wir kämpfen bis zur letzten Patrone."

Mike Löbel ist überglücklich. Einmal im Leben darf "die Stimme von Wimpfen" Faschingsprinzessin sein. "Ich genieße das", sagt der Travestie-Künstler und wirft Süßes unters Volk. Löbel vertritt Prinzessin Yvonne I., die nicht beim Umzug dabei sein kann. "Mike stiehlt mir die Schau", sagt Prinz Robert II. und lacht. Mit dem Ersatz ist der echte Prinz mehr als zufrieden.

 

Pfannkuchen

Die Heilbronner Carneval-Gesellschaft spielt von der "Lust am Leben". Die Menschen am Straßenrand jubeln und wiegen sich im Rhythmus. Keith Culverwell ist begeistert. "Die Deutschen wissen zu feiern. Bei uns zuhause essen wir am Faschingsdienstag Pfannkuchen", sagt der Engländer. Zu Gast ist der Brite bei der Bad Rappenauerin Brigitte Adolf, die als ehemalige Wimpfenerin den Faschingsumzug kennt. "Ich wollte den Umzug meinem Gast zeigen, weil er der schönste ist", sagt Brigitte Adolf, die sich dick eingepackt und mit Glühwein die Kälte vom Leib hält.

Eher leicht geschürzt sind dagegen Coco und Lola (Charline Leotta und Lola Berisha aus Bad Wimpfen), die als gute und böse Barbie unterwegs sind. "Wer schön sein will, muss leiden", sagt Lola. Gegen die Kälte heizt der Umzug der 17- und der 19-Jährigen ein. "In der Kelter geht es ja nachher weiter. Da wird es dann heiß", sagt die böse Barbie.

Auch in diesem Jahr wurden wieder "hunderte" toller Schnappschüsse von "Bildtechnik Brändle" aus Abstatt zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle wieder 1000 Dank an Herrn Brändle für seine Mühe.

Zu finden sind die Bilder in der Media-Galerie unter Umzüge/Umzug 2013

sowie unter Umzugsbilder 2013

 
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   Narren übernehmen das Zepter
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   Einmal Las Vegas und zurück
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   Ehrung Gerhard Knapp
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   Prunksitzung vom Feinsten
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 Vielen Dank für den Bericht der Delta Medien Service GmbH - www.echonews.de .
 
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   Micky Maus grüßt Bütt und Gardetanz
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Trauer um Ehrenmitglied Gerhard Knapp 

gerhardknapp.jpgDie Wimpfener Faschingsgesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied Gerhard Knapp, der am 13. Dezember im 77. Lebensjahr verstorben ist. Er war über 40 Jahre Vereinsmitglied und bereits seit 1958 dem Fasching verbunden. Damals trat er zusammen mit Philipp Diehl, Walter Wacker und Manfred Schutt als die "Berg- und Tal-Sänger" auf. Es war die Geburtsstunde der Gesangsgruppe, die sich mit den "Wimpinos", "den Bänkelsängern" bis zu den heutigen Auftritten der "Suddehopfer" fortsetzt.
Gerhard Knapp war immer noch als Elferrat aktiv und in der Vergangenheit noch mitverantwortlich für den Kulissenbau bei den Prunksitzungen. Er war Mitbegründer und Mitglied der „Roten Garde“.
Auch bei den Vorbereitungen zur Faschingseröffnung am 11.11. war er für die großen, roten Herzen auf dem Blauen Turm zuständig. Auf Grund seines ehreamtlichen Einsatzes für den Verein erhielt er 2014 den Bundesorden in Gold vom Bund Deutscher Karneval. Er erhielt auch als Erster den Kanalarbeiterorden.
Diese Auszeichnung wird Personen zuerkannt die nicht im Mittelpunkt stehen, aber ohne deren Wirken manches nicht so laufen würde wie es läuft. Er liebte es nicht im Vordergrund zu stehen, sondern im Hintergrund agieren zu können und so seinen Teil zum Gelingen und Erfolg der WFG beizutragen.
Hervorzuheben sind seine ruhige und ausgleichende Art, sein handwerkliches Geschick und sein Augenmaß für das Machbare. Gerne erinnern wir uns an seine fröhliche Art.
Unser Mitgefühl gilt besonders seiner Frau Inge.
Am vergangenen Dienstag haben wir von Gerhard Abschied genommen.
Sein Name wird immer mit der WFG verbunden sein.
(tholo)   

  

 

  
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Faschingsmuffel in Prinzenpaar verwandelt 
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Landesehrennadel für Roswitha Bauer 

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Landesehrennadel für Roswitha Bauer

 
In der 2. Prunksitzung wurde unserer Aktiven Roswitha Bauer durch Herrn Bürgermeister Claus Brechter die Landesehrennadel des Landes Baden-Württemberg im Auftrag des landesnadelroswithbauer2017.jpgMinisterpräsidenten verliehen.
Sie wird als Dank und Anerkennung für Bürger des Landes verliehen, die sich durch langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinen oder Organisationen mit kulturellen, sportlichen oder sozialen Zielen oder in vergleichbarer Weise um die Gemeinschaft besonders verdient gemacht haben.
Bereits in der Kampagne 1970/71 stand Roswitha Bauer auf der Bühne und trainierte kurz darauf die Prinzengarde. Auch die Jugendgarde und die Show-Dancers hatte sie unter ihren Fittichen. 1998 war sie seit 25 Jahren im Einsatz und die dienstälteste Gardeministerin im Unterland. Ab 2003 war sie für alle tänzerischen Showeinlagen innerhalb der Prunksitzungen verantwortlich. Wenn eine Melodie eingespielt wurde, wiegte sie sich im Takt und langsam entstand daraus eine Choreografie. Selbst die Elferräte auf der Bank konnte sie zu rhythmischen Höchstleistungen bringen. Dieses ehrenamtliche Engagement wurde durch zahlreiche Auszeichnungen gewürdigt, zuletzt mit dem BDK Bundesorden in Gold.
 
Wir gratulieren Roswitha ganz herzlich zu dieser hohen, verdienten Auszeichnung
und wüschen ihr weiterhin alles Gute. 
(tholo)  
 
 

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    Trauer um Ehrenmitglied Alfred Veith

Die Wimpfener Faschingsgesellschaft WFG trauert um ihr Ehrenmitglied Alfred Veith, der im Alter von 86 Jahren am 22. Juni 2017 verstorben ist.

 

Alfred trat 1968 als aktives Mitglied in die WFG ein. Gleich zu Beginn stand er dem Verein nicht nur als handwerklich begabtes Mitglied, sondern auch als Elferrat zur Verfügung. Er begeisterte als Büttenredner und im Männerballett das Publikum. 1991 übernahm er bei der Gründung des Wimpfener Faschingsumzugsverein WFUV das Amt des 2. Vorsitzenden, plante mit dem nötigen Feingefühl die Aufstellung für unseren traditionellen Faschingsumzug und war mit Leidenschaft über 33 Jahre Zugmarschall. Sein besonderes Engagement galt der Jugendarbeit. Er übernahm die Betreuung der Samtärmel- und Jugendgarde, fuhr „seine Mädels“ zu den Umzügen und stand den Trainerinnen mit Rat und Tat zur Seite. Für seine Verdienste um die Pflege des Brauchtums und des Karnevals erhielt Alfred höchste Auszeichnungen. Vom LWK das Großkreuz, den großen Verdienstorden am Bande und den Hirsch am goldenen Vlies sowie vom Bund Deutscher Karneval den BDK Orden in Silber und in Gold. 2009 erhielt er für Verdienste im Ehrenamt die Auszeichnung der Landesehrennadel vom Land Baden Württemberg. Seine Freundlichkeit, sein handwerkliches Geschick, seine ruhige Art und seine Hilfsbereitschaft gegenüber jedermann werden uns immer in Erinnerung bleiben.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

(sk)

 
kalenderblatt_nov_23_2017.jpg  Vorbereitungen für die Prunksitzungen auf vollen Touren 
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 kalenderblatt_dez_2_2017.jpg  Trauer um Ehrensenator Johannes Rodepeter
 

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Die Wimpfener Faschingsgesellschaft trauert um ihren Ehrensenator 


Johannes Rodepeter              


Träger der LWK Ordens am Bande und dem Orden des Bund Deutscher Karneval e.V. BDK in Silber und Gold.


Mit ihm verlieren wir eine unermüdlichen und verdienstvollen Freund der seit 1976 Mitglied der WFG war und über Jahrzehnte unser Vereinsgeschehen mit geprägt hat.


Wir danken ihm für 41 Jahre Vereinstreue und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.


Unser ganzes Mitgefühl gilt besonders seiner Familie


 

Wimpfener Faschingsgesellschaft e.V.

 


kalenderblatt_nov_22_2017.jpg   Der Hirsch am Goldenen Vlies
 
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 17. November 2017 . Nr.46 

 

 „Der Hirsch am Goldenen Vlies“ für Bürgermeister C. Brechter

 

Ist die höchste Auszeichnung im Landesverband Württembergischer Karnevalsvereine e.V. Der oder die Träger/in werden sodann in den Stand eines karnevalistischen Ritters erhoben. Diese Auszeichnung muss man sich durch lange Treue zu einem angeschlossenen karnevalistischen Verein oder durch herausragende Tätigkeiten innerhalb eines solchigen verdienen. Am 13.11.2017 war es für unseren Bürgermeister Claus Brechter und ca. 50 weitere Narren auf Württembergischen Gebiet soweit. Im Geleit des Präsidenten, Dieter Büchle und dem neugewählten Pressereferenten, Rainer Stegmaier wurde dieser Orden im Neuen Schloss in Stuttgart durch Regierungsdirektor Johannes Grebe überreicht. Dieser Orden wird nur einmal im Jahr und nur im Neuen Schloss zu Stuttgart verliehen.

 

Herzlichen Glückwunsch von der WFG

(RaSt)

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v.l. Grebe – BM. Brechter - Büchle

 

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Die neuen Ordensträger



kalenderblatt_jan_16_2018.jpg  Schallplatten und ganz viel Glitzer 
 
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 kalenderblatt_jan_20_2018.jpg Hohe Auszeichnungen für Inge Knapp
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kalenderblatt_feb_12_2018.jpg   Wenn's bei bester Stimmung Bonbons regnet
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kalenderblatt_maerz_18_2018.jpg  Trauer um Ehrenmitglied Karl Hofmann 
 
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