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Jul
19
2012
55 jährige Jubiläumskampage

Die WFG startet am 11.11.2012 in ihre 55 jährige Jubiläumskampage

 

55jahreobenbild.png

Die alte Staufische Kaiser- und Freie Reichsstadt Bad Wimpfen war schon vor langer Zeit eine Insel der Narrenseligkeit. Im weiten Umkreis des Unterlandes ist keine Stadt bekannt, in der schon so früh die Bürger zur Fastnacht vergleichbare Aktivitäten entwickelten. Gemeint ist damit zunächst nicht die organisierte Fastnacht großen Stils, sondern die Unternehmungen von Einzelpersonen, Gruppen und später auch von Vereinen. Vielfältig war die närrische Stimmung und Ausgelassenheit der Bürger wahrnehmbar.

Die Kostüm- und Maskenbälle, einst beliebte Belustigungen des Adels, wurden immer mehr vom gehobenen Bürgertum und auch von den Normalbürgern nachgeahmt. Eine herausragende Rolle spielt dabei seit 1832 das Kurhotel „Mathildenbad" mit berühmten Fastnachtsveranstaltungen, die in Ausstattung und Qualität ein überregional bevorzugtes gesellschaftliches Ereignis waren.

Aber auch die anderen Hotels und Gaststätten trugen mit Bällen und Kappenabenden sehr zur allgemeinen Fastnachtsstimmung bei. Dies war wohl der Nährboden für die Belebung der Straßenfastnacht und die Veranstaltung von ersten Umzügen. Vorbild waren sicher die Umzüge, die, natürlich in größerem Umfang, in den mittelrheinischen Gebieten des hessischen Mutterlandes stattfanden. Den ersten Nachweis liefert ein Bericht in der„Wimpfener Zeitung" von 1882, der auch auf Wimpfener Umzüge in früheren Jahren hindeutet.

 

1882bild.jpg

Damit lässt sich der Beginn der Wimpfener Fastnachtsumzüge auf etwa 1875 datieren. Diese setzten sich fort mit im Umfang schwankender Beteiligung.

Zahlreiche Belege (Zeitungsinserate, Fotos) lassen für die Jahre ab 1908 und 1909 eine sachgerechte Organisation der Umzüge erkennen, mit insgesamt positiven Auswirkungen. Mit dem Beginn des l. Weltkrieges 1914 erloschen alle Fastnachtsvergnügungen. Sie blieben verboten auch über die Nachkriegszeit bis 1924. Lockerungen gab es für öffentliche Bälle und Maskenfeste ab 1925, jedoch nicht für „närrische Treiben auf Straßen und Plätzen". Erste Umzüge nach dem Krieg wurden für die preußische Rheinprovinz (Köln) 1927 genehmigt. Auch in Bad Wimpfen gab es einen bescheidenen Anfang mit einem Wagen „Zeppelin LZ 27" und Fußgruppen. Dies obwohl die hessische Regierung erst 1929 wieder solche Veranstaltungen zuließ. Die Aufbruchstimmung wurde durch die Weltwirtschaftskrise Ende der Zwanzigerjahre schnell wieder zunichte gemacht. Ein erstaunlicher Aufschwung im Fastnachtsangebot ist nach 1933 festzustellen. Bald erinnerte man sich auch wieder der früheren Umzüge und es fanden sich Initiatoren, die 1938 und 1939 für damalige Verhältnisse prächtige Umzüge organisierten. An sich hatten die Parteioberen in der NS-Zeit eine reservierte Einstellung zu Fastnacht und Narrenfreiheit. Umso mehr verwundert es, dass in Bad Wimpfen einige aktive Parteimitglieder zur Organisation der Umzüge und als begeisterte Teilnehmer einen wesentlichen Beitrag leisteten. In der Regionalpresse wurde am 12.2.1938 unter der Schlagzeile „Fasching nach 30 Jahren" der Umzug groß angekündigt, wobei man auf den Umzug von 1908 abhob.

Der 2. Weltkrieg unterbrach das närrische Geschehen und nach dem Krieg hatten die Menschen andere Sorgen. Erst um die Jahreswende 1951/52 kam vom Verein für Handel, Gewerbe und Industrie, darunter auch Wirte, in Erinnerung an die erfolgreichen Fastnachtsveranstaltungen vor dem Krieg die Anregung, wieder Umzüge zu organisieren. Für 1952 war die Vorbereitungszeit sehr kurz, dennoch erklärten sich einige junge Fastnachtsbegeisterte bereit, die Sache in die Hand zu nehmen. Mit einer beispielhaften Anstrengung und mit Unterstützung von Förderern und Bürgermeister Dauner kam der erste Faschingsumzug nach dem Krieg am 24. Februar 1952 zustande. Das Wetter spielte mit und der Erfolg war groß. Ein Prinzenpaar gab es noch nicht, dafür fungierte Bürgermeister Dauner, getreu einem anderen Wimpfener Spottnamen, als „Oberdobel" und ließ sich in einer Kutsche vom Narrenvolk bejubeln. In der Folge konnte man von Jahr zu Jahr in jeder Beziehung eine Steigerung feststellen. Nach der Abwahl von Bürgermeister Dauner gab es einige Querelen, obwohl Dauner sich beim Handels- und Gewerbeverein dafür einsetzte, dass die Umzüge auf jeden Fall weiter veranstaltet werden sollten. Nach personellen Veränderungen formierte sich übergangsweise der „Club Wimpfener Carnevalisten", aus dem als Neugründung am 11.11.1957 die „Wimpfener Faschingsgesellschaft e.V. " entstand. Die WFG als rechtsfähige Institution der traditionsreichen Wimpfener Fastnacht (Fassenacht) war geboren. Entsprechend folgte die Mitgliedschaft beim Landesverband Württembergischer Karnevalsvereine und beim Bund Deutscher Karneval.

Nachdem das Kurhotel Mathildenbad in seine Maskenbälle schon ein Programm einer Stuttgarter Karnevalsgesellschaft eingebaut hatte, entschloss sich auch die WFG, eigene Prunk- und Fremdensitzungen zu veranstalten, erstmals 1958. Es waren bescheidene aber hoffungsvolle Anfange und die Sitzungen hatten sich als feste Größe des Fastnachtsgeschehens schnell etabliert. Ihrem Grundsatz „Fastnacht mit Niveau und eigenen Kräften" ist die WFG bis heute treu geblieben.

Am 11.11.2012 startet nun das 55 jährige Jubiläum der Wimpfener Faschingsgesellschaft e.V
mit einem ansprechenden Programm ihrer Prunksitzungen
 

Termine Prunksitzungen 2012/2013
TagDatumUhrzeitVeranstaltung

Sonntag  11.11.2012  11:11  Faschingseröffnung     
Samstag  08.12.2012  18:30  Festakt 55 Jahre WFG     
Freitag  11.01.2013  20:11  1. Prunksitzung     
Samstag  12.01.2013  20:11  2. Prunksitzung     
Samstag 19.01.2013  20:11  3. Prunksitzung     
Freitag 25.01.2013  20:11  4. Prunksitzung     
Samstag 26.01.2013  20:11  5. Prunksitzung     
Sonntag 27.01.2013  14:11  Seniorensitzung    
Freitag 01.02.2013  20:11  6. Prunksitzung    
Samstag  02.02.2013  20:11  7. Prunksitzung     
Sonntag  03.02.2013  14:11  Kinderfasching     
Samstag  09.02.2013  20:11  8. Prunksitzung     
 

 
Feb
19
2012
Bericht und Umzugsbilder 2012

Riesengaudi beim Wimpfener Faschingsumzug

Von Heilbronner Stimme Redakteur Thomas Dorn 

umzugsbildhelau.jpg

"Das hält", ist Thomas Lohmann kurz vor Beginn des Faschingsumzugs überzeugt. Doch als Wetterfrosch taugt der Pressereferent der Wimpfener Faschingsgesellschaft (WFG) leider nur bedingt. Zum Schluss werden Akteure und Zuschauer am Sonntagnachmittag doch noch von kräftigem Schneeregen erwischt. Aber ein echter Narr kann darüber nur lachen. Die Stimmung bleibt gut unter den weit mehr als 10.000 Besuchern, die nach Schätzung des Veranstalters die Straßen säumen.

 
Auch unten im Tal, am Startpunkt, sind es dieses Mal deutlich mehr als in früheren Jahren – eine Folge der Entscheidung, erstmals auch dort eine Tribüne aufzubauen, von der aus das Geschehen kommentiert wird. Und je weiter sich der Zug in Richtung Alte Kelter und Innenstadt schlängelt, desto voller wird es. In mehreren Reihen drängeln sich die Menschen am Straßenrand.
 
Spaß
Genau das gefällt Sonja Rauschdorf. „Der Wimpfener Zug ist lang, der Berg anstrengend, aber hier gibt’s eine Unmenge Leute. Das macht einfach Spaß.“ Und deshalb ist die musikalische Leiterin des Kuhbergechos, der Guggenmusik des Gundelsheimer Carnevalvereins, mit ihrer Truppe auch wieder lautstark dabei – obwohl sie schon über 30 Auftritte hinter sich hat.
 
Silke Weber empfindet ähnlich. „Diese Menschenmenge ist einfach unglaublich. Da bist du stolz, wenn du dabei bist“, sagt das Mitglied der Bad Friedrichshaller Gruppe „Die mit dem Volk tanzen“. Sie und ihre rund 60 Mitstreiter mischen sich in der Tracht nordischer Lappen unter die Narren. Für Peter Vittinghoff eine „Riesengaudi“.
 
Ausnahme
Etwa 3.500 Aktive in 126 Gruppen bilden den etwa zwei Kilometer langen Zug. Die Morschbachdeifel mit ihren blutrot geschminkten Gesichtern geben gleich mächtig Gas. Sie und die rund 20 anderen Blaskapellen sind es, die vor allem für Stimmung sorgen. „Es ist so schön, ein Narr zu sein“: Den Mottowagen der WFG zieren die Konterfeis von Philipp Rösler, Christian Wulff und Angela Merkel. Dieses politische Statement ist aber die Ausnahme. Die meisten Festwagen dienen als Vehikel für Elferräte und Prinzenpaare. Die zeigen sich allesamt freigiebig: Bonbons und Milchdrinks fliegen durch die Luft, Popcorn und Plüschtiere, auch Päckchen mit Soßenbinder und Grießbrei. „Mehr Wagen, mehr Bonbons“, konstatiert Tatjana Monteleone. Vielerorts werde inzwischen gespart. Nicht in Wimpfen. Den zeitgleichen Umzug in ihrer Heimatgemeinde hat die Murrerin sausen lassen: „Hier ist es lustiger. Die Leute sind besser drauf.“
 
Kostüme
Die Lucky Ladies aus Neuenstadt gehen als Eichhörnchen, die Staufer-Handballer als schwarz-gelb gestreifte Bienen („Wir stechen jeden Gegner aus“). Zu den schönsten Kostümen zählen die Schmetterlinge der Wimpfener „Fantastica“, zu den schaurigsten Masken die der Deufringer Berghexen. Die Glamourgirls aus Gundelsheim sind in ihren dicken Fellmänteln am zweckmäßigsten gekleidet.
 
„Wir wollen euch tanzen sehen“: Einige Garden folgen der Aufforderung des Publikums. Auch die Cheerleader Salt Crystals aus Heilbronn legen eine Choreografie auf die Straße. Das gibt Sonderbeifall.

 

Bildergalerie von Stimme.de -> hier klicken

 

Zusätzlich zu den Bildern von Stimme.de wurden auch in diesem Jahr wieder "hunderte" toller Schnappschüsse von "Bildtechnik Brändle" aus Abstatt zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle wieder 1000 Dank an Herrn Brändle für seine Mühe.

Die Bilder sind in unserer
Media-Galerie unter Umzüge -> Umzug 2012 zu finden

sowie unter Umzugsverein Bilder ab 2012

 
Feb
05
2012
Segnung der neuen Standarte beim Narrengottesdienst
Segnung der neuen Standarte beim Narrengottesdienst

segnungsbild.jpgAm Sonntag, 29. Januar, fand in der St. Augustinuskirche in Heilbronn die
traditionelle Narrenmesse als ökumenischer Gottesdienst statt.
Unter den Motto „alles anders“ versammelten sich die Prinzenpaare und Symbolfiguren der Unterländer Karnevalsvereine, um gemeinsam für eine Stunde im närrischen Trubel inne zu halten. Mit modernen Liedern und Texten hatte der Karnevalsclub Kirchardt in diesem Jahr die Feier vorbereitet.
Pfarrer Michael Werner von der evang. Wartberg-Au Gemeinde stellte seine Predigt, die er als Büttenrede hielt unter den Leitsatz:
 „Der Mensch denkt und Gott lenkt;  der Mensch dachte, Gott lachte. Bei Gott und der Liebe ist alles anders“.
Am Ende des Gottesdienstes segnete Pfarrer Markus Pfeiffer von der kath. Kirchengemeinde St. Augustinus die neue Standarte der WFG. Seit 1993 bis heute, also knapp 20 Jahre  sind seit der Letzten im Unterland vergangen. Unsere erste Standarte wurde im November 1957 entworfen. Als Vorlage diente im Grunde das Wimpfener Stadtwappen. Dabei repräsentiert der hälftige Adler die Stadt und das hälftige Narrengesicht die Wimpfener Faschingsgesellschaft.
Den Kopfschmuck ziert eine Narrenkappe mit den Initialen  der WFG.
Die Herstellung der ersten Standarte erfolgte damals in Handarbeit.
Aufgrund des ständigen Gebrauchs bei den Umzügen z. B. bei der Steubenparade in New Yorck 1993 wurde es erforderlich, Überlegungen bezüglich einer Restaurierung oder einer Neuanschaffung anzustellen. Man entschloss sich 2010 für eine neue Standarte nach Vorlage der alten.
Wir sind Stolz uns nun mit der neuen Standarte präsentieren zu können.
(tholo)
 
Jan
26
2012
Ununterbrochen auf der Bühne

"Wimpfen Helau!"

Michael Oehler inmitten des Elferrats und der Showdancers. Der Student moderiert die Prunksitzungen im Kursaal.

 michaeloehlerbild.jpg
 Foto: Andreas Veigel 
>>>> Heilbronner Stimme Artikel vom 26. Januar 2012 (hier klicken) <<<<

 

 
Jan
25
2012
Roswitha Bauer 5. Träger des Ordens ?Kanalarbeiter der WFG?
Roswitha Bauer 5. Träger des Ordens „Kanalarbeiter der WFG“

rosibauerbild.jpgInnerhalb der Prunksitzung am vergangenen Samstag konnte Präsident Dieter Büchle zum 5. mal den Orden „Kanalarbeiter der WFG“ in dieser Kampagne an Roswitha Bauer überreichen.

Roswitha Bauer ist seit 1968 Mitglied in der Wimpfener Faschingsgesellschaft e.V. Unmittelbar nach ihrem Eintritt in die WFG trat sie schon in der Kampagne 1970/71 selbst auf und übernahm kurz darauf das Training der Prinzengarde – Jugendgarde und der Show Dancers der WFG. Im Jahr 1998 war sie 25 Jahre im Einsatz und somit die dienstälteste  Gardeministerin im Unterland. Seit 2003 zeichnet sie für alle tänzerischen Showeinlagen verantwortlich. Es macht ihr viel Spaß die Gardemädchen für die rhythmischen Höchstleistungen zu begeistern und sie selbst ist seit vielen Jahren in Showteilen auf der Bühne zu bewundern. Dafür gebührt ihr für ein solch vorbildliches und in der heutigen Zeit nicht alltägliches bürgerschaftliches Engagement ganz besondere Anerkennung und Dank.
(tholo)                           

 
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