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Dez
10
2012
Festakt zum 55 jährigen Jubiläum der WFG

 

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Am Samstag den 08. Dezember konnte der Präsident der Wimpfener Faschingsgesellschaft Dieter Büchle knapp 300 geladene Gäste im Kursaal zur Jubiläumsfeier begrüßen. In seiner Festrede ließ er 5 mal 11 Jahre WFG-Fasching Revue passieren und wies darauf hin, dass das hohe Niveau bei den Prunksitzungen nur durch das besondere Engagement der Aktiven möglich ist.

In dem Grußwort von Bürgermeister Claus Brechter - der übrigens ebenfalls im Jubiläumsjahr der WFG seinen 55. Geburtstag feiert und 22 Jahre Bürgermeister der Stadt ist - wurde hervorgehoben, dass sich der Verein als große Gemeinschaft über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht hat und mit seinen Faschingsumzügen führend im Unterland ist. Er versprach beim 99 jährigen Jubiläum aktiv beim Männerballett mit zu wirken.

Auch der Präsident des Landesverbandes Württembergischer Karnevalisten, Bernd Lipa stellte den hohen Brauchtumswert des Vereins in der Gesellschaft in den Vordergrund und betonte, dass ja die WFG bei der Gründung des Landesverbandes im Jahre 1958 als
9. Mitglied beitrat. Er konnte an diesem Abend neun Mitglieder mit hohen Orden des Landesverbandes auszeichnen. Mit dem Hirsch am Goldenen Vlies Gerhard Maier. Mit dem Großen Verdienstorden Dennis Holzmann, Andreas Grob und Corina Blietschau. Mit dem Großkreuz Tina Mohr, Gaby Conrad, Mike Löbel und Jürgen Paschke. Den Goldenen Gardeorden bekam Alisa Speicher.

Auch die Prinzenpaare (das Große- und das Kinderprinzenpaar) hatten alle Hände voll zu tun den Saison (Jubiläums) orden mit Küsschen zu übergeben.
Der Vizepräsident Hans-Peter Wickel und Hans A. Hey vom Ehrensenat überreichten mit launigen Versen die Jubiläumsgabe dem Präsidenten der WFG - eine Sitzungsglocke aus Messing.
Ein glanzvolles Bild ergab sich auf der Bühne, als Prinzessinnen und Prinzen aus den vergangenen 55 Jahren sich ein Stelldichein gaben. Einzeln wurden sie vom Sitzungspräsidenten Michael Oehler mit dem jeweiligen Kampagnenmotto vorgestellt. Hier galt besonderer Dank Betine Riehm, die viel Zeit aufgewendet hatte, um dieses Treffen zu verwirklichen.

Wieder ein Höhepunkt und Ohrenschmaus bildeten die "Suddehopfer". Zusammen mit ihrer Mentorin Inge Knapp begeisterten sie die Festgäste mit Erlebnissen aus der Ära der letzten 3 Bürgermeister seit bestehen der WFG.

Die gesamte Festveranstaltung wurde immer wieder durch Tanzvorführungen der Küken-, Junioren- und Jugendgarde aufgelockert. Besonders prachtvoll waren die in weiß - blau gehaltenen neuen Uniformen der Samtärmelgarde die an diesem Abend zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.
Nachdem am Ende des Abends alle Aktiven mit Orden versehen waren stimmten alle in das von Mike Löbel gesungene Lied "Ein Turm, der in Bad Wimpfen steht" mit ein.

(tholo)

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Nov
14
2012
Karnevalsvereine starten in fünfte Jahreszeit

Region - Die Fieberkurve steigt: Am Sonntag, 11.11. um 11.11 Uhr starten die Narren im Unterland in die fünfte Jahreszeit. Für die Bad Wimpfener Faschingsgesellschaft (WFG) ist diese Saison etwas Besonderes. Am 11.11.1957 gegründet, werden die Narren dieses Jahr 55 Jahre alt. Getreu ihrem Motto „5 mal elf – jetzt schlägt’s 2013“ laden sie zu einem wilden Ritt durch die Jahrelfte, lassen in fünf Showblöcken die Ananas aus Caracas genauso hochleben wie Musical-Evergreens aus Hair und Grease. Die erste von acht Prunksitzungen findet am 11. Januar statt.

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Bad Wimpfen: Bürgermeister Claus Brechter (v.li.) mit Prinzessin Yvonne I., Prinz Robert II.,
Chris-Daniel I., Clara I. und WFG-Präsident Dieter Büchle.

Bad Wimpfen

Dass die „batschnasse“ Eröffnung der Jubiläumskampagne sich zu einer feucht-fröhlichen Kampagne ausweitet, das war der Wunsch der vielen Aktiven, die sich auf der Rathaustreppe von Bad Wimpfen mit der WFG-Hymne „In Wimpfe isch schee“ eingefunden hatten.  Neben den ersten Faschingsorden verlieh der Präsident auch die Ehrenhüte an die neu gewählten Elferräte.
Präsident Dieter Büchle präsentierte die charmante Jubiläumsprinzessin Yvonne I. und Prinz Robert II., ein großer Audianer (Yvonne und Robert Ott), die das närrische Volk bis Aschermittwoch anführen werden. Das Kinderprinzenpaar hört auf den Namen Clara I. vom unteren Stauferstadttor (Clara Betsch) und Chris-Daniel I. mit der coolen Schmetterhand (Chris-Daniel Stegmaier), die mit ihren Prologen viel Beifall ernteten.

(Quelle: Heilbronner Stimme)

 
Okt
16
2012
Dankschreiben Seniorennachmittag
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Jul
19
2012
55 jährige Jubiläumskampage

Die WFG startet am 11.11.2012 in ihre 55 jährige Jubiläumskampage

 

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Die alte Staufische Kaiser- und Freie Reichsstadt Bad Wimpfen war schon vor langer Zeit eine Insel der Narrenseligkeit. Im weiten Umkreis des Unterlandes ist keine Stadt bekannt, in der schon so früh die Bürger zur Fastnacht vergleichbare Aktivitäten entwickelten. Gemeint ist damit zunächst nicht die organisierte Fastnacht großen Stils, sondern die Unternehmungen von Einzelpersonen, Gruppen und später auch von Vereinen. Vielfältig war die närrische Stimmung und Ausgelassenheit der Bürger wahrnehmbar.

Die Kostüm- und Maskenbälle, einst beliebte Belustigungen des Adels, wurden immer mehr vom gehobenen Bürgertum und auch von den Normalbürgern nachgeahmt. Eine herausragende Rolle spielt dabei seit 1832 das Kurhotel „Mathildenbad" mit berühmten Fastnachtsveranstaltungen, die in Ausstattung und Qualität ein überregional bevorzugtes gesellschaftliches Ereignis waren.

Aber auch die anderen Hotels und Gaststätten trugen mit Bällen und Kappenabenden sehr zur allgemeinen Fastnachtsstimmung bei. Dies war wohl der Nährboden für die Belebung der Straßenfastnacht und die Veranstaltung von ersten Umzügen. Vorbild waren sicher die Umzüge, die, natürlich in größerem Umfang, in den mittelrheinischen Gebieten des hessischen Mutterlandes stattfanden. Den ersten Nachweis liefert ein Bericht in der„Wimpfener Zeitung" von 1882, der auch auf Wimpfener Umzüge in früheren Jahren hindeutet.

 

1882bild.jpg

Damit lässt sich der Beginn der Wimpfener Fastnachtsumzüge auf etwa 1875 datieren. Diese setzten sich fort mit im Umfang schwankender Beteiligung.

Zahlreiche Belege (Zeitungsinserate, Fotos) lassen für die Jahre ab 1908 und 1909 eine sachgerechte Organisation der Umzüge erkennen, mit insgesamt positiven Auswirkungen. Mit dem Beginn des l. Weltkrieges 1914 erloschen alle Fastnachtsvergnügungen. Sie blieben verboten auch über die Nachkriegszeit bis 1924. Lockerungen gab es für öffentliche Bälle und Maskenfeste ab 1925, jedoch nicht für „närrische Treiben auf Straßen und Plätzen". Erste Umzüge nach dem Krieg wurden für die preußische Rheinprovinz (Köln) 1927 genehmigt. Auch in Bad Wimpfen gab es einen bescheidenen Anfang mit einem Wagen „Zeppelin LZ 27" und Fußgruppen. Dies obwohl die hessische Regierung erst 1929 wieder solche Veranstaltungen zuließ. Die Aufbruchstimmung wurde durch die Weltwirtschaftskrise Ende der Zwanzigerjahre schnell wieder zunichte gemacht. Ein erstaunlicher Aufschwung im Fastnachtsangebot ist nach 1933 festzustellen. Bald erinnerte man sich auch wieder der früheren Umzüge und es fanden sich Initiatoren, die 1938 und 1939 für damalige Verhältnisse prächtige Umzüge organisierten. An sich hatten die Parteioberen in der NS-Zeit eine reservierte Einstellung zu Fastnacht und Narrenfreiheit. Umso mehr verwundert es, dass in Bad Wimpfen einige aktive Parteimitglieder zur Organisation der Umzüge und als begeisterte Teilnehmer einen wesentlichen Beitrag leisteten. In der Regionalpresse wurde am 12.2.1938 unter der Schlagzeile „Fasching nach 30 Jahren" der Umzug groß angekündigt, wobei man auf den Umzug von 1908 abhob.

Der 2. Weltkrieg unterbrach das närrische Geschehen und nach dem Krieg hatten die Menschen andere Sorgen. Erst um die Jahreswende 1951/52 kam vom Verein für Handel, Gewerbe und Industrie, darunter auch Wirte, in Erinnerung an die erfolgreichen Fastnachtsveranstaltungen vor dem Krieg die Anregung, wieder Umzüge zu organisieren. Für 1952 war die Vorbereitungszeit sehr kurz, dennoch erklärten sich einige junge Fastnachtsbegeisterte bereit, die Sache in die Hand zu nehmen. Mit einer beispielhaften Anstrengung und mit Unterstützung von Förderern und Bürgermeister Dauner kam der erste Faschingsumzug nach dem Krieg am 24. Februar 1952 zustande. Das Wetter spielte mit und der Erfolg war groß. Ein Prinzenpaar gab es noch nicht, dafür fungierte Bürgermeister Dauner, getreu einem anderen Wimpfener Spottnamen, als „Oberdobel" und ließ sich in einer Kutsche vom Narrenvolk bejubeln. In der Folge konnte man von Jahr zu Jahr in jeder Beziehung eine Steigerung feststellen. Nach der Abwahl von Bürgermeister Dauner gab es einige Querelen, obwohl Dauner sich beim Handels- und Gewerbeverein dafür einsetzte, dass die Umzüge auf jeden Fall weiter veranstaltet werden sollten. Nach personellen Veränderungen formierte sich übergangsweise der „Club Wimpfener Carnevalisten", aus dem als Neugründung am 11.11.1957 die „Wimpfener Faschingsgesellschaft e.V. " entstand. Die WFG als rechtsfähige Institution der traditionsreichen Wimpfener Fastnacht (Fassenacht) war geboren. Entsprechend folgte die Mitgliedschaft beim Landesverband Württembergischer Karnevalsvereine und beim Bund Deutscher Karneval.

Nachdem das Kurhotel Mathildenbad in seine Maskenbälle schon ein Programm einer Stuttgarter Karnevalsgesellschaft eingebaut hatte, entschloss sich auch die WFG, eigene Prunk- und Fremdensitzungen zu veranstalten, erstmals 1958. Es waren bescheidene aber hoffungsvolle Anfange und die Sitzungen hatten sich als feste Größe des Fastnachtsgeschehens schnell etabliert. Ihrem Grundsatz „Fastnacht mit Niveau und eigenen Kräften" ist die WFG bis heute treu geblieben.

Am 11.11.2012 startet nun das 55 jährige Jubiläum der Wimpfener Faschingsgesellschaft e.V
mit einem ansprechenden Programm ihrer Prunksitzungen
 

Termine Prunksitzungen 2012/2013
TagDatumUhrzeitVeranstaltung

Sonntag  11.11.2012  11:11  Faschingseröffnung     
Samstag  08.12.2012  18:30  Festakt 55 Jahre WFG     
Freitag  11.01.2013  20:11  1. Prunksitzung     
Samstag  12.01.2013  20:11  2. Prunksitzung     
Samstag 19.01.2013  20:11  3. Prunksitzung     
Freitag 25.01.2013  20:11  4. Prunksitzung     
Samstag 26.01.2013  20:11  5. Prunksitzung     
Sonntag 27.01.2013  14:11  Seniorensitzung    
Freitag 01.02.2013  20:11  6. Prunksitzung    
Samstag  02.02.2013  20:11  7. Prunksitzung     
Sonntag  03.02.2013  14:11  Kinderfasching     
Samstag  09.02.2013  20:11  8. Prunksitzung     
 

 
Feb
18
2012
Bericht und Umzugsbilder 2012

Riesengaudi beim Wimpfener Faschingsumzug

Von Heilbronner Stimme Redakteur Thomas Dorn 

umzugsbildhelau.jpg

"Das hält", ist Thomas Lohmann kurz vor Beginn des Faschingsumzugs überzeugt. Doch als Wetterfrosch taugt der Pressereferent der Wimpfener Faschingsgesellschaft (WFG) leider nur bedingt. Zum Schluss werden Akteure und Zuschauer am Sonntagnachmittag doch noch von kräftigem Schneeregen erwischt. Aber ein echter Narr kann darüber nur lachen. Die Stimmung bleibt gut unter den weit mehr als 10.000 Besuchern, die nach Schätzung des Veranstalters die Straßen säumen.

 
Auch unten im Tal, am Startpunkt, sind es dieses Mal deutlich mehr als in früheren Jahren – eine Folge der Entscheidung, erstmals auch dort eine Tribüne aufzubauen, von der aus das Geschehen kommentiert wird. Und je weiter sich der Zug in Richtung Alte Kelter und Innenstadt schlängelt, desto voller wird es. In mehreren Reihen drängeln sich die Menschen am Straßenrand.
 
Spaß
Genau das gefällt Sonja Rauschdorf. „Der Wimpfener Zug ist lang, der Berg anstrengend, aber hier gibt’s eine Unmenge Leute. Das macht einfach Spaß.“ Und deshalb ist die musikalische Leiterin des Kuhbergechos, der Guggenmusik des Gundelsheimer Carnevalvereins, mit ihrer Truppe auch wieder lautstark dabei – obwohl sie schon über 30 Auftritte hinter sich hat.
 
Silke Weber empfindet ähnlich. „Diese Menschenmenge ist einfach unglaublich. Da bist du stolz, wenn du dabei bist“, sagt das Mitglied der Bad Friedrichshaller Gruppe „Die mit dem Volk tanzen“. Sie und ihre rund 60 Mitstreiter mischen sich in der Tracht nordischer Lappen unter die Narren. Für Peter Vittinghoff eine „Riesengaudi“.
 
Ausnahme
Etwa 3.500 Aktive in 126 Gruppen bilden den etwa zwei Kilometer langen Zug. Die Morschbachdeifel mit ihren blutrot geschminkten Gesichtern geben gleich mächtig Gas. Sie und die rund 20 anderen Blaskapellen sind es, die vor allem für Stimmung sorgen. „Es ist so schön, ein Narr zu sein“: Den Mottowagen der WFG zieren die Konterfeis von Philipp Rösler, Christian Wulff und Angela Merkel. Dieses politische Statement ist aber die Ausnahme. Die meisten Festwagen dienen als Vehikel für Elferräte und Prinzenpaare. Die zeigen sich allesamt freigiebig: Bonbons und Milchdrinks fliegen durch die Luft, Popcorn und Plüschtiere, auch Päckchen mit Soßenbinder und Grießbrei. „Mehr Wagen, mehr Bonbons“, konstatiert Tatjana Monteleone. Vielerorts werde inzwischen gespart. Nicht in Wimpfen. Den zeitgleichen Umzug in ihrer Heimatgemeinde hat die Murrerin sausen lassen: „Hier ist es lustiger. Die Leute sind besser drauf.“
 
Kostüme
Die Lucky Ladies aus Neuenstadt gehen als Eichhörnchen, die Staufer-Handballer als schwarz-gelb gestreifte Bienen („Wir stechen jeden Gegner aus“). Zu den schönsten Kostümen zählen die Schmetterlinge der Wimpfener „Fantastica“, zu den schaurigsten Masken die der Deufringer Berghexen. Die Glamourgirls aus Gundelsheim sind in ihren dicken Fellmänteln am zweckmäßigsten gekleidet.
 
„Wir wollen euch tanzen sehen“: Einige Garden folgen der Aufforderung des Publikums. Auch die Cheerleader Salt Crystals aus Heilbronn legen eine Choreografie auf die Straße. Das gibt Sonderbeifall.

 

Bildergalerie von Stimme.de -> hier klicken

 

Zusätzlich zu den Bildern von Stimme.de wurden auch in diesem Jahr wieder "hunderte" toller Schnappschüsse von "Bildtechnik Brändle" aus Abstatt zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle wieder 1000 Dank an Herrn Brändle für seine Mühe.

Die Bilder sind in unserer
Media-Galerie unter Umzüge -> Umzug 2012 zu finden

sowie unter Umzugsverein Bilder ab 2012

 
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