Das letzte Helau erlischt: WFG verabschiedet den Fasching
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Mit dem traditionellen Verbrennen des Fassebutze vor dem Rathaus hat die Wimpfener Faschingsgesellschaft am Aschermittwoch die Kampagne 2026 würdevoll beendet. Zahlreiche Närrinnen und Narren versammelten sich noch einmal in der Altstadt, um unter Trommelschlägen Abschied von der fünften Jahreszeit zu nehmen – ein Moment, der jedes Jahr aufs Neue berührt. Selbst die Hunde schienen zu wissen, was passiert: Manch einer meinte, sie hätten beim Abschied regelrecht mit geheult.
WFG-Präsident Dieter Büchle blickte in seiner Rede auf eine intensive, fröhliche und erfolgreiche Kampagne zurück. Es sei ein „kurzes und wundervolles Fest“ gewesen, das vielen Menschen eine unbeschwerte Zeit geschenkt habe. Gleichzeitig schwang Wehmut mit: „Mit unseren ausgepumpten Luxuskörpern stehen wir da, während der Wind weht“, sagte Büchle – und brachte damit humorvoll auf den Punkt, wie erschöpft, aber glücklich viele nach den ereignisreichen Wochen waren.
„Das letzte Helau ist auf den Lippen erloschen“, so der Präsident weiter. Mit dem brennenden Fassebutze wurde die Faschingszeit symbolisch verabschiedet – und damit auch all die Momente voller Lachen, Musik, Tanz und Gemeinschaft, die Bad Wimpfen in den vergangenen Wochen wieder in eine Hochburg der Fastnacht verwandelt hatten.
Doch der Blick ging auch nach vorne: „Wie Phönix aus der Asche wird die WFG am 11.11.26 wieder auferstehen“, kündigte Büchle an. Und eines ist sicher: Die WFG wird zurückkehren – „mit einem neuen Faschingsmenü“ und jeder Menge Ideen für die nächste Kampagne.
Bis dahin heißt es nun: Abschied nehmen – und die Vorfreude wachsen lassen.



